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Der Strand in Swinemünde: Was Sie vor der Anreise wissen sollten

· 4 Min. Lesezeit

Der Strand in Swinemünde ist stellenweise fast 200 Meter breit, der Sand fein, das Wasser fällt flach ab. Wir haben zusammengestellt, was Sie wissen sollten, bevor Sie das Handtuch ausbreiten.

Einer der breitesten Strände Polens

Der Strand in Swinemünde fällt vor allem durch seine Breite auf. Stellenweise liegen zwischen Dünen und Wasser fast 200 Meter – damit gehört er zu den breitesten Stränden des Landes. Praktisch bedeutet das zweierlei. Erstens findet man selbst in der Hochsaison leicht einen Platz ohne Nachbarn in Armlänge. Zweitens ist es bis zum Wasser ein Stück zu laufen – mit Liege, Schirm und Spielzeug lohnt sich ein Strandwagen oder leichtes Gepäck.

Der Strand wird regelmäßig mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, dem internationalen Gütezeichen für Badestellen, die Anforderungen an Wasserqualität, Sicherheit und Ausstattung erfüllen.

Der breite Strand von Swinemünde
Der breite Strand von Swinemünde Foto: Cherubino, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Sand und Einstieg ins Wasser

Der Sand ist hell, fein und locker, ohne Steine. Kinder können gut damit bauen, Erwachsene laufen bequem barfuß. Näher am Ufer, wo die Wellen auslaufen, ist der Sand fest – auf diesem Streifen geht es sich am leichtesten, und hier lässt sich auch ein Wagen mit großen Rädern schieben.

Der Meeresboden fällt flach ab. Über eine längere Strecke reicht das Wasser nur bis zum Knie oder zur Hüfte, deshalb ist der Strand bei Familien mit kleinen Kindern beliebt. Flaches Wasser erwärmt sich außerdem schneller. Trotzdem gilt: Die Ostsee ist wechselhaft. Bei starkem Wind können Wellen und Strömungen auch dort überraschen, wo es am Vortag noch ruhig war.

Strandzugänge und Dünen

Von der Promenade führen rund ein Dutzend Zugänge zum Strand. Sie verlaufen durch den mit Gras und Kiefern bewachsenen Dünengürtel. Die Dünen stehen unter Schutz – sie dürfen weder betreten noch als Liegeplatz genutzt werden, bitte bleiben Sie auf den markierten Übergängen. Ein Teil der Zugänge ist befestigt oder mit Stegen ausgestattet, das erleichtert den Weg mit dem Kinderwagen. Der Hauptzugang liegt im mittleren Teil der Promenade, dort ist es in der Saison am vollsten. Schon ein paar hundert Meter weiter haben Sie deutlich mehr Platz.

Bewachte Badestellen

In der Sommersaison sind an ausgewiesenen Abschnitten Rettungsschwimmer im Dienst. Die Regel ist einfach: Die weiße Flagge bedeutet, dass das Baden erlaubt ist, die rote, dass es verboten ist. Hängt keine Flagge, ist der Abschnitt nicht bewacht. Mit Kindern wählen Sie am besten die bewachten Abschnitte. Zeitraum und Dienstzeiten ändern sich von Jahr zu Jahr – aktuelle Angaben sollten Sie vor dem Strandbesuch prüfen.

Was es in der Saison am Strand gibt

  • Strandkörbe und Liegen – Verleihe finden Sie an den Hauptzugängen. Ein Strandkorb schützt gut vor Wind, was an der Ostsee oft wichtiger ist als Schatten.
  • Strandbars – im Sommer an den Zugängen und direkt am Strand.
  • Sport – der breite Sandstreifen eignet sich für Beachvolleyball, zum Drachensteigen und zum Laufen am Wasser.

Natürlichen Schatten gibt es auf einem so breiten Strand nicht. Sonnenschirm oder Strandmuschel, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung für Kinder gehören zur Grundausstattung; ein Windschutz hilft häufiger gegen den Wind als gegen die Nachbarn. An heißen Tagen heizt sich der Sand im hinteren Teil des Strandes stark auf – für den Weg zum Wasser sind Badeschuhe sinnvoll.

Wenn Sie mit Hund anreisen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Regeln – an einigen Badestellen gelten in der Saison Einschränkungen.

Der Strand außerhalb der Saison
Der Strand außerhalb der Saison Foto: Dguendel, CC BY 4.0, Wikimedia Commons

Der Strand außerhalb der Saison

Im Herbst und Winter verändert der Strand seinen Charakter. Strandkörbe und Bars verschwinden, es bleiben eine weite, leere Fläche, das Rauschen der Wellen und die Vögel. Eine gute Zeit für lange Spaziergänge: Nach links (mit Blick aufs Meer) gelangen Sie am Wasser entlang zur Grenze und weiter nach Ahlbeck, nach rechts zur Mole und zur Mühlenbake, der Windmühle und dem Wahrzeichen der Stadt.

Nach Stürmen suchen viele am Ufer nach Bernstein. Am ehesten findet man ihn morgens im Spülsaum zwischen Seetang und kleinen Holzstücken. Außerhalb der Saison brauchen Sie eine winddichte Jacke und eine Mütze – am offenen Strand weht es stärker als auf der Promenade. Die Sonne geht dann früh unter, der Sonnenuntergang lässt sich also gut mit dem Nachmittagsspaziergang verbinden.

Ein Strandtag ist entspannter, wenn man für das vergessene Handtuch oder zum Mittagessen in wenigen Minuten zurück ist. Unsere Apartments liegen an der Promenade, wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Fragen Sie Ihren Wunschtermin an oder sehen Sie sich unsere Apartments an – Sie buchen direkt bei uns.

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